Die Weiße Rose

Aus den Archiven des Terrors
Jutta Schubert

Inszenierung, Bühne und Kostüme Michael Stacheder
Mitarbeit Kostüme Mario Schönmann
Licht Solveig Perner und Stefan Bettinger
Dramaturgie Krisztina Horváth

Uraufführung
30. September 2004, Reithalle München
Premiere der Neueinstudierung
10. April 2008, Kulturhaus Bosco Gauting
Aufführungsrechte Theaterstückverlag München

In der Münchner Studentenkompanie begegnen sich im Jahre 1940 die beiden Medizinstudenten Hans Scholl und Alexander Schmorell. Aus der intensiven und ungewöhnlichen Freundschaft der beiden jungen Männer und ihrer kritischen Einstellung zum herrschenden Regime erwächst der zunächst passive, dann aktive Widerstand gegen den Nationalsozialismus, der unter dem Namen „Die Weiße Rose“ berühmt werden sollte. Was mit einem getippten Flugblatt begann, wird zu einer gedanklichen Macht, die sich vorgenommen hat, den Nationalsozialismus zu stürzen. Am 18. Februar 1943 wird Hans Scholl zusammen mit seiner Schwester Sophie, beim Auslegen des VI. Flugblattes von der Gestapo in der Universität München verhaftet. Ein paar Tage später, am 22. Februar 1943 werden Hans und Sophie Scholl, zusammen mit dem Freund Christoph Probst vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am selben Tag durch das Fallbeil ermordet.

Michael Sacheders Inszenierung trägt nicht nur zur Würdigung und Erinnerung an die Weiße Rose als Widerstandsgruppe, als ein Stück Deutscher Geschichte bei, sondern will der Frage nachgehen, wer die jungen Menschen waren, die nicht nur von einem besseren Deutschland träumten, sondern sich aktiv dafür einsetzten und konzentriert sich auf die Menschen und Persönlichkeiten hinter den historischen Figuren.

Besetzung 3 Damen, 7 Herren + 1 Techniker + 1 Gastspielleitung
Aufführungsdauer 2 Stunden 45 Minuten, eine Pause

Tourneezeiträume
01.10.2012 bis 21.10.2012
04.02.2013 bis 28.02.2013

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